Zusammenfassung vom Bildungs·bericht in Leichter Sprache
Dieser Text ist eine Zusammenfassung vom Bildungs·bericht.
In einer Zusammenfassung stehen die wichtigsten Informationen von einem Text.
Der Bildungs·bericht ist für die Stadt Nürnberg.
Nürnberg ist eine bekannte Stadt in Bayern.
Dort leben über 500·tausend Menschen.
Nürnberg ist damit die zweitgrößte Stadt in Bayern.
Im Bildungs·bericht steht, wie sich die Bildung verändert hat.
Bildung bedeutet lernen.
Zur Bildung gehören zum Beispiel:
Kitas
Kita ist die Abkürzung für Kinder·tages·einrichtung.
Zu einer Kita gehören Kindergärten und Kinder·krippen.
Im Kindergarten sind die Kinder zwischen 3 und 6 Jahre alt.
In der Kinder·krippe sind die Kinder höchstens 3 Jahre alt.
- Schulen

Hochschulen und Universitäten
An Hochschulen und Universitäten macht man ein Studium.
Ein Studium ist eine Ausbildung.
Bei dieser Ausbildung lernt man viel über ein Thema.
Themen können zum Beispiel Geschichte oder Mathematik sein.

- Volks·hochschulen
An Volks·hochschulen können erwachsene Menschen neue Dinge lernen.
Zum Beispiel eine neue Sprache.
Oder wie man einen Computer benutzt.

Informationen zum Bildungs·bericht
Lernen ist für alle Menschen wichtig.
Jeder Mensch muss sein Leben lang lernen.
Das heißt:
Jeder Mensch muss als Kind viel lernen.
Aber auch wenn man alt ist.
Das nennt man lebenslanges Lernen.
Lernen ist für jeden Menschen das ganze Leben lang sehr wichtig.
Deshalb hat die Stadt Nürnberg einen Bildungs·bericht geschrieben.
Im Bildungs·bericht steht:
So hat sich die Bildung in Nürnberg verändert.
Diese Informationen helfen der Stadt Nürnberg.
Mit den Informationen kann man weiterarbeiten.
Und der Stadt Nürnberg sagen, wie die Bildung besser werden kann.
Der Bildungs·bericht gibt der Stadt Nürnberg also Empfehlungen.
Andere Wörter für Empfehlungen sind Tipps oder Ratschläge.

Informationen zur inklusiven Bildung
Im Bildungs·bericht gibt es auch Empfehlungen zur inklusiven Bildung.
Inklusive Bildung heißt hier:
Menschen mit und ohne Behinderung lernen zusammen.
Und sind in der gleichen Schule.
Oder im gleichen Kurs an der Volks·hochschule.
Informationen zur Zu·wanderung
In Nürnberg leben sehr viele junge Menschen.
Das sind mehr als in anderen deutschen Städten.
Der Grund dafür ist vor allem:
Es kommen mehr Menschen aus anderen Ländern nach Nürnberg.
Das Fach·wort dafür ist Zu·wanderung.
Zu·wanderung bedeutet:
Die Menschen kommen aus einem anderen Land.
Aber im Moment verändert sich die Zu·wanderung.

Das heißt:
Es kommen heute mehr Menschen aus Dritt·staaten nach Nürnberg. Dritt·staaten sind Länder, die nicht zur EU gehören.
Dritt·staaten sind zum Beispiel Syrien und Afghanistan.
EU ist die Abkürzung für Europäische Union.
Die EU ist eine Gruppe von 27 Ländern.
Die Länder arbeiten zusammen.
Ziele von der EU sind zum Beispiel:
Alle Menschen sollen sicher in Europa leben können.
Und Firmen aus den verschiedenen Ländern sollen zusammenarbeiten können.

Nürnberg braucht weiter gute Bildungs·angebote für Zu·wanderinnen und Zu·wanderer.
So ist Nürnberg auch in Zukunft gut vorbereitet.
Zum Beispiel wenn wieder mehr Zu·wanderinnen und Zu·wanderer nach Nürnberg kommen.
Informationen zu Menschen mit Schwer·behinderung
Menschen mit Schwer·behinderung sind durch besondere Regeln auf dem Arbeits·markt besser geschützt.
Menschen mit Schwer·behinderung finden aber viel schwerer eine Arbeit.
Auf dem Arbeits·markt können Menschen eine Arbeit finden.
Zum Arbeits·markt gehören Firmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen.
Und Menschen, die eine Arbeit haben wollen.
Menschen mit Schwer·behinderung verlieren seltener ihren Arbeits·platz.
Schwer·behinderung bedeutet, dass die Menschen mindestens einen Grad der Behinderung von 50 haben.

Der Grad der Behinderung ist eine Zahl.
Die Zahl zeigt an, wie viel Hilfe ein Mensch mit Behinderung braucht.
Die Zahl steht im Schwerbehinderten·ausweis.
Ist die Zahl 50 oder höher?
Dann hat der Mensch eine Schwerbehinderung.
Und der Mensch mit Schwer·behinderung ist am Arbeits·markt auch besser geschützt.
Deshalb verlieren Menschen mit Schwer·behinderung seltener ihren Arbeits·platz.
Es gibt in Nürnberg viele Menschen mit Schwerbehinderung.
Ihre Zahl bleibt seit Jahren ungefähr gleich.

So ist die Zusammenfassung vom Bildungs·bericht aufgebaut
Der Bildungs·bericht von der Stadt Nürnberg hat mehrere Kapitel.
Ein Kapitel ist ein Teil von einem Bericht.
Jetzt kommen die wichtigsten Informationen aus den verschiedenen Kapiteln.
Jedes Kapitel hat ein anderes Thema.
Das 1. Kapitel hat den Buchstaben A.
Das letzte Kapitel hat den Buchstaben H.
Bitte beachten:
die Zusammenfassung beginnt mit dem Kapitel C. Es gibt keine Buchstaben A und B.

Kapitel C Frühkindliche Bildung
Kinder lernen schon in den ersten Lebens·jahren sehr viel.
Die Zeit des Lernens bis zum 6. Lebens·jahr nennt man Frühkindliche Bildung.
Die Familie ist für die frühkindliche Bildung sehr wichtig.
Auch verschiedene Lebens·lagen sind für die Frühkindliche Bildung sehr wichtig.
Mit Lebens·lagen sind die verschiedenen Situationen im Leben gemeint, in denen Kinder aufwachsen.
Zum Beispiel, ob ein Kind mit Mutter und Vater zusammenlebt.
Oder ob die Familie genug Geld hat.
So war die Situation in den Kitas in Nürnberg:
Am Ende vom Jahr 2024 waren in Nürnberg über 19·tausend Kinder in Kitas.
Kita ist die Abkürzung für Kinder·tages·einrichtung.
Zu einer Kinder·tages·einrichtung gehören die Kinder·krippe und der Kindergarten.
Von den über 19·tausend Kindern waren über 4·tausend Kinder unter drei Jahre.

Informationen zur Inklusion
Am Ende vom Jahr 2024 haben 280 Kinder mit Behinderung in Nürnberg gelebt.
Immer mehr Kinder mit Behinderung
besuchen Kitas.
Im Jahr 2024 waren es 850 Kinder.
Dazu gehören auch Kinder, die vielleicht eine Behinderung bekommen.
Aber es ist noch nicht sicher, dass es wirklich so passiert.
In Fach·Sprache sagt man dazu:
Die Kinder haben noch keine Diagnose.
Deshalb sind immer mehr Kinder mit Behinderung in Kitas.
Das heißt:
Viele Kitas arbeiten inzwischen inklusiv.
Inklusiv heißt hier:
Kinder mit und ohne Behinderung sind in der gleichen Kita.

Zum Thema Frühkindliche Bildung gibt es diese Empfehlungen:
Familien sollen noch besser informiert werden.
Und noch bessere Hilfen bekommen.
Damit sind Familien gemeint, die wenig Geld haben.
Es soll weiter verschiedene Hilfen geben.
Zum Beispiel die Kita und die Kinder·tages·pflege.
Kinder·tages·pflege bedeutet:
Ein Kind ist nicht in einer Kita.
Eine Tages·mutter oder ein Tages·vater passt auf das Kind auf.
Zum Beispiel, wenn die Eltern in der Arbeit sind.
Die Tages·mutter oder der Tages·vater hilft dem Kind zum Beispiel beim Essen.
Oder beim Spielen und Lernen.

Es soll auch mehr Inklusion geben.
Dafür sind mehr multiprofessionelle Teams geplant. Multiprofessionelle Teams bedeutet:
Fach·leute aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen.
Die Fach·leute kommen zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung und Schule.
Mit Fach·leuten sind hier zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer gemeint.
Aber auch Erzieherinnen und Erzieher.

Kapitel D Allgemeinbildende Schulen
Zu den Allgemeinbildenden Schulen gehören diese Schulen:
- Grund·schulen
- Mittel·schulen
- Real·schulen
- Gymnasien
Gymnasien spricht man Güm·nasien. - Förder·schulen
Das sind Schulen für Kinder mit Behinderung.

Es hat an den Nürnberger Schulen viele Veränderungen gegeben.
Dabei waren 2 Ereignisse besonders wichtig:
Die Corona·pandemie
Corona war eine neue Krankheit.
Seit dem Jahr 2020 gibt es diese Krankheit in Deutschland.
Corona ist so ähnlich wie eine Grippe.
Aber Corona ist oft gefährlicher als eine Grippe.
Pandemie bedeutet:
Eine Krankheit gibt es in vielen Ländern auf der Welt.
Corona gibt es überall auf der Welt.
Am Anfang sind viele Menschen an Corona gestorben.
Deshalb durften die Kinder damals nicht in die Schule gehen.

Die große Zu·wanderung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine
Die Ukraine ist ein Land im Osten von Europa.
Seit dem Jahr 2022 ist dort Krieg.
Russland hat die Ukraine angegriffen.
Deshalb sind viele Menschen aus der Ukraine geflüchtet.
Zum Beispiel auch nach Nürnberg.
Durch diese 2 Ereignisse hat es auch Veränderungen in den Schulen gegeben.
Das waren diese Veränderungen:
Wegen Corona haben manche Kinder weniger gelernt.
Seitdem gibt es auch mehr Schülerinnen und Schüler in Nürnberg.
Im Schuljahr 2023 bis 2024 waren es fast 55·tausend Kinder.
Das waren ungefähr 2·tausend Kinder mehr
als im Schul·jahr 2020 bis 2021.
Viel mehr Schüler hat es in den Grund·schulen gegeben.
Aber auch an den Gymnasien und Real·schulen hat es mehr Kinder gegeben.
Deshalb hat man in Nürnberg viele neue Klassen gebraucht.

Sprach·förderung an den Schulen in Nürnberg
Sprach·förderung bedeutet:
Kinder bekommen beim Lernen von einer Sprache Hilfe.
Diese Hilfe ist für viele Kinder wichtig.
Vor allem für Kinder, wo die Eltern kein Deutsch sprechen.
Alle Kindergarten·kinder müssen jetzt Sprach·tests machen.
Mit Sprach·test ist hier eine Prüfung gemeint.
Dabei wird geschaut, wie gut kann ein Kind eine Sprache.
Es muss auch mehr Beratung an Schulen in Nürnberg geben.
Die Schulen brauchen immer
mehr Beratung und Unterstützung.
Die Probleme von den Kindern und Familien werden immer mehr.
Deshalb gibt es multiprofessionelle Teams, die helfen können.
Zu den Teams gehören verschiedene Fach·leute.
Diese Fach·leute haben verschiedene Berufe gelernt.
Und können so den Kindern besonders gut helfen.

Zum Beispiel diese Fach·leute sollen zusammenarbeiten:
- Lehrerinnen und Lehrer
Sozial·arbeiterinnen und Sozial·arbeiter
Sie helfen Kindern in schwierigen Situationen.
Zum Beispiel, wenn sie Streit mit ihren Eltern haben.
Oder wenn sie Probleme in der Schule haben.
Sonder·pädagoginnen und Sonder·pädagogen
Sie helfen Kindern mit Behinderung beim Lernen.
Und auch Jugendlichen mit Behinderung.

Inklusion in den Nürnberger Schulen
An Regel·schulen sind vor allem Kinder ohne Behinderung.
Regel·schulen sind zum Beispiel:
- Grund·schule
- Mittel·schule
- Real·schule
- Gymnasium
Andere Schulen für Kinder mit Behinderung
sind Förder·schulen.

Zum Thema Schule gibt es diese Empfehlungen:
In Regel·schulen sind immer mehr Kinder,
die besondere Hilfe brauchen.
Die Schulen in Nürnberg brauchen deshalb mehr Hilfen für Inklusion.
Also Hilfen für das gemeinsame Lernen.
Mit gemeinsam sind hier Kinder mit und ohne Behinderung gemeint.
Die Schulen sollen bei der Inklusion auch voneinander lernen.
In den Nürnberger Schulen sind Kinder
mit verschiedenen Hintergründen.
Das heißt:
Die Kinder sprechen zum Beispiel verschiedene Sprachen.
Oder lernen Dinge verschieden schnell.
Dafür werden die verschiedenen Fach·leute gebraucht.
Sie sollen besser zusammenarbeiten.
Dafür braucht man mehr Fortbildungen.
Die Lehrerinnen und Lehrer müssen auch mehr Zeit für die Kinder haben.
Außerdem muss alles gut geplant werden.

Kapitel E: Berufliche Bildung
Berufliche Bildung bedeutet:
Menschen machen eine Ausbildung für einen Beruf.
Das machen sie meistens,
wenn sie mit der Schule fertig sind.
Im Schul·jahr 2023 bis 2024 haben fast 7·tausend Menschen eine Ausbildung begonnen.
Das sind die meisten
seit dem Schuljahr 2020 bis 2021 gewesen.
Damit sind junge Menschen in Nürnberg gemeint.
Vor allem haben mehr Schülerinnen und Schüler eine duale Ausbildung gemacht.

Duale Ausbildung bedeutet:
Man arbeitet die meisten Tage in einer Woche in einer Firma.
Und hat nur an ein oder 2 Tagen Berufs·schule.
So kann man einen Beruf sehr gut lernen.
In Nürnberg haben wieder mehr Menschen eine duale Ausbildung gemacht.
Nach Corona ist die Zahl wieder gestiegen.
Die Zahl ist aber noch nicht so hoch wie vor Corona.
Im Schul·jahr 2023 bis 2024 waren rund 15tausend Menschen
an der Berufs·schule.

Die Schülerinnen und Schüler an Berufs·schulen brauchen
mehr Sprach·förderung.
Sie müssen vor allem Deutsch besser lernen.
Deshalb gibt es jetzt mehr Sprach·förderung an den Berufs·schulen.
Informationen zur Inklusion bei der Beruflichen Bildung
Es gibt nur wenige inklusive Angebote bei der
Beruflichen Bildung.
Das heißt:
Menschen mit und ohne Behinderung machen
selten eine Ausbildung zusammen.

Viele Schülerinnen und Schüler brauchen Hilfe,
wenn sie die Schule verlassen.
Und eine Ausbildung beginnen.
Das nennt man auch:
Übergang von der Schule in den Beruf.
In Nürnberg gibt es dafür viele Hilfs·angebote.
Eines von den Angeboten ist die Jugend·berufs·agentur.
Das ist eine Beratungs·stelle.
Sie hilft jungen Menschen beim Thema Ausbildung.
Zum Thema Berufliche Bildung gibt es diese Empfehlungen:
Es soll mehr inklusive Ausbildungen geben.
Das ist für Jugendliche mit Behinderung
sehr wichtig.
Das kann zum Beispiel mit
mehr Hilfe und Beratung funktionieren.
Auch Teilzeit·ausbildungen wären eine Hilfe.
Teilzeit·ausbildung bedeutet:
Man muss weniger Stunden an einem Tag arbeiten.
Dafür dauert die Ausbildung ein bisschen länger.
Auch für die Firmen sollte es mehr Hilfen geben.
Zum Beispiel dazu:
Worauf muss man bei der Ausbildung von Menschen mit Behinderung aufpassen?

Kapitel F: Hochschulen
In Nürnberg gibt es mehrere Hochschulen.
Viele Studentinnen und Studenten an diesen Hochschulen
kommen aus Nürnberg.
Oder der Umgebung von Nürnberg.
In Nürnberg gibt es ungefähr 25·tausend Studentinnen
und Studenten.
In Nürnberg soll es für alle Studentinnen und Studenten
Chancen·gleichheit geben.
Chancen·gleichheit bedeutet hier, dass alle Studentinnen und Studenten
die gleichen Möglichkeiten haben sollen.
Dafür ist das BAföG wichtig.

BAföG ist Geld.
Das Geld bekommt man, so lange man ein Studium macht.
Damit kann man zum Beispiel Lebens·mittel und Miete bezahlen.
Mit Lebens·mittel ist Essen und Trinken gemeint.
Nach dem Studium muss man einen Teil von diesem Geld zurückzahlen.
BAföG ist also so ähnlich wie ein Kredit.

Für das BAföG muss man einen Antrag stellen.
Sonst bekommt man diese Hilfe nicht.
Nur etwa 12 Prozent von den Studentinnen
und Studenten bekommen BAföG.
Das sind in Nürnberg ungefähr 3·tausend Personen.

Informationen zur Inklusion an Hochschulen
Alle Hochschulen bieten Hilfen für Studentinnen und Studenten
mit Behinderung an.
Zum Beispiel Beratung oder Nachteils·ausgleich.
Ein Nachteils·ausgleich ist zum Beispiel:
Man bekommt für eine Prüfung mehr Zeit.
Oder man darf eine Person dabei haben.
Diese Person schreibt, was man sagt.

An Hochschulen ist Inklusion sehr wichtig.
Dafür gibt es diese Empfehlungen:
Studentinnen und Studenten mit Behinderung
brauchen gute Hilfen.
Dafür muss es aber mehr Informationen
über Studentinnen und Studenten mit Behinderung geben.
Man weiss nicht genau wieviele Studentinnen mit
Behinderung es in Nürnberg gibt. In Deutschland
sind es 16%. Das bedeutet von 100 Personen wären
es 16.
Man weiß aber nicht, welche Behinderung diese Menschen haben.

Die Hochschulen sollten besser zusammenarbeiten.
So können die Hochschulen ihre Informationen weitergeben.
Es sollte mehr Informationen über Studentinnen und Studenten mit
Behinderung geben.
Damit sind Informationen für Studentinnen und Studenten
ohne Behinderung gemeint.
Das hilft Studentinnen und Studenten ohne
Behinderung.
Aber auch allen Personen, die an Hochschulen
arbeiten.
Und dort den Unterricht machen.
Das Fach·wort für diese Personen ist Lehrende.

Kapitel G: Berufliche Weiterbildung
Berufliche Weiterbildung ist sehr wichtig.
Berufliche Weiterbildung bedeutet:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen bei ihrer Arbeit
immer wieder Fortbildungen.
Dabei lernen sie neue Dinge.
Berufliche Weiterbildung hilft, dass es genug
Fach·leute gibt.
So können alle Menschen am Arbeits·leben mitmachen.

In Nürnberg gibt es ein Angebot zum Nachholen von
Berufs·abschlüssen.
Das heißt:
Man macht eine Ausbildung.
Und man macht diese Ausbildung später.
Also nicht gleich nach der Schule.
Das machen immer mehr Menschen in Nürnberg.
Es machen auch immer mehr Menschen Umschulungen.
Und Teil·qualifizierungen.
Umschulung heißt:
Man hat schon eine Ausbildung für einen Beruf
gemacht.
Und hat in dem Beruf gearbeitet.
Jetzt lernt man einen anderen Beruf.
Zum Beispiel, weil man im alten Beruf nicht mehr arbeiten kann.
Teil·qualifizierung bedeutet:
Man macht mehrere kürzere Ausbildungen.
Dann macht man eine Prüfung.
Man besteht die Prüfung.
Jetzt hat man einen Beruf.

Informationen zu Sprach·förderung und Grund·bildung
In Nürnberg gibt es viele Angebote zur Sprach·förderung.
Zum Beispiel gibt es Kurse, wo Menschen lesen und schreiben lernen.
Es gibt aber auch besondere Sprach·kurse
für verschiedene Berufe.
Zum Beispiel für Pflege·kräfte.
Auch zur Grund·bildung gibt es Kurse in Nürnberg.
Zur Grund·bildung zählen zum Beispiel:

- Lesen
- Schreiben
Digitale Kompetenzen
Zu digitalen Kompetenzen gehört zum Beispiel wie man Computer benutzt.
Oder wie man das Internet benutzt.
Man kann dort auch das lernen:
Wie man elektronische Geräte benutzt.
Damit ist zum Beispiel der Fernseher oder
eine Wasch·maschine gemeint.Genau ist eine Wasch·maschine gemeint,
die man mit einer App benutzen kann.Eine App ist ein Programm auf einem Handy.
App spricht man Äpp.

Informationen zur Inklusion bei der beruflichen Weiterbildung
Für Menschen mit Behinderung gibt es bei der Beruflichen Weiterbildung
verschiedene Hilfen.
Das sind zum Beispiel:
Berufs·bildungs·bereich
Der Berufs·bildungs·bereich ist die
Ausbildung in einer Werkstätte für
Menschen mit Behinderung.
Dort können die Menschen einen Beruf
lernen.
Fach·leute helfen ihnen dabei.
Dabei können die Menschen auch in einer Werkstätte arbeiten.

Unterstützte Beschäftigung
Unterstützte Beschäftigung ist eine Hilfe für Menschen mit Lern·schwierigkeiten.
Eine Person hilft Ihnen zum Beispiel dabei:
Wie kann man seinen Arbeits·tag einteilen?
Und zwar so, dass man alle Aufgaben schafft.
Budget für Arbeit
Das Budget für Arbeit ist eine Hilfe mit Geld.
Budget spricht man Bü·dschee.
Das Geld bezahlt in Bayern der Bezirk.
Das Geld bekommt der Arbeit·geber.
Wenn der Mensch mit Behinderung für ihn arbeitet.
Ein Arbeit·geber kann zum Beispiel eine Firma sein.
Der Arbeit·geber kann mit dem Geld zum Beispiel den Lohn bezahlen.

Budget für Ausbildung
Das Budget für Ausbildung ist genauso wie das Budget für Arbeit.
Diese Hilfe bekommen Firmen, wenn ein Mensch dort eine Ausbildung macht.
Im Moment bekommen nur wenige Menschen mit Behinderung
diese Hilfen.
Aber diese Hilfen sind wichtig.
So wird die Inklusion bei der Arbeit in Nürnberg besser.
Für das Thema Weiterbildung
gibt es diese Empfehlungen:
Alle Menschen sollen bei Weiterbildungen
mitmachen können.
Vor allem sollen Menschen ohne Ausbildung
mitmachen können.
Aber auch Menschen, die aus einem anderen Land kommen.
Und Menschen mit Behinderung.
Dafür muss es barrierefreie und inklusive Angebote geben.
Das sind Angebote, wo jeder Mensch mitmachen kann.
Und Angebote, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammen
lernen können.

Kapitel H: Non·formale Bildung
Non·formale Bildung bedeutet Lernen außerhalb von Schule und
Hochschule.
Zum Beispiel in diesen Bereichen:
- Musik
Kultur
Zur Kultur gehören zum Beispiel Ausstellungen und Filme.
- Umwelt
Die non·formale Bildung hat viele verschiedene Themen.
Und viele verschiedene Menschen nutzen Angebote
von der non·formalen Bildung.

Informationen zur Inklusion bei der non·formalen Bildung
Viele Einrichtungen haben barrierefreie und
inklusive Angebote.
Oder wollen solche Angebote in Zukunft haben.
Damit sind Angebote gemeint, wo Menschen mit
Behinderung mitmachen können.
Und wo Menschen mit und ohne Behinderung
zusammen sein können.
Solche Angebote sind zum Beispiel:

Zukunfts·museum in Nürnberg
Der ganze Name von diesem Museum ist:
Deutsches Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum.
Dort erfährt man viel über Technik.
Zum Beispiel über Roboter.
Es gibt viele Ausstellungen zum Thema Zukunft.

KuKuQ
KuKuQ ist die Abkürzung für
KunstKulturQuartier.
Dort kann man sich zum Beispiel
Ausstellungen ansehen.
Außerdem kann man miteinander tanzen.
Oder zusammen Filme anschauen.

Dokumentations·zentrum
Das Dokumentations·zentrum heißt genau:
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
Dort erfährt man viel über die Zeit von den National·sozialisten.
Die National·sozialisten waren zwischen den Jahren
1933 und 1945 an der Macht.Das war 12 Jahre lang.
Sie waren schuld an vielen Verbrechen.
Die National·sozialisten haben ihre Treffen
immer in Nürnberg gemacht.
Die Treffen hatten den Namen Reichsparteitag.
Deshalb gibt es heute dieses Museum in Nürnberg.
Das Museum hat seinen Namen von den Reichsparteitagen.

Für den Bereich der non·formalen Bildung gibt es diese Empfehlungen:
Es muss mehr Angebote in den verschiedenen Stadt·teilen geben.
Nürnberg ist insgesamt in 10 Stadt·teile aufgeteilt.
In jedem Stadt·teil soll es solche Angebote geben.
Dafür sollen die verschiedenen Einrichtungen besser
zusammenarbeiten.
Mit Einrichtungen sind hier zum Beispiel
Museen gemeint.
Die Barriere·freiheit muss besser werden.
Viele Einrichtungen brauchen für die
Barriere·freiheit mehr Geld.
Das brauchen vor allem kleine Einrichtungen.
Und mittelgroße Einrichtungen.
Das sind Einrichtungen, die ein bisschen größer sind.
Aber nicht ganz groß.

Kapitel I: Inklusion
Der Stadt Nürnberg ist Inklusion besonders wichtig.
Inklusion bedeutet im Bildungs·bericht:
Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden, wo sie
mitmachen.
Und, wo sie nicht mitmachen.
Dafür brauchen sie aber die Möglichkeit, überall mitmachen zu können.
Die Stadt Nürnberg will also inklusive Bildung.
Inklusive Bildung bedeutet:
Menschen mit und ohne Behinderung lernen
zusammen.
So bekommen Menschen mit Behinderung
die gleiche Bildung.
Und haben die gleichen Möglichkeiten wie
Menschen ohne Behinderung.

Die Stadt Nürnberg will sich damit an die
UN·behinderten·rechts·konvention halten.
Die Abkürzung für UN·behinderten·rechts·konvention
ist UN·BRK.
Die UN·BRK ist ein wichtiger Vertrag.
In dem Vertrag steht:
Menschen mit Behinderung und Menschen ohne
Behinderung haben die gleichen Rechte.
Den Vertrag haben viele Länder auf der ganzen Welt
unterschrieben.
Auch Deutschland hat den Vertrag unterschrieben.
Das war im Jahr 2009.
Also vor über 15 Jahren.
Deshalb gilt die UN·BRK auch in Deutschland.
UN ist die Abkürzung für United Nations.
United Nations spricht man Ju·nai·tid Nee·schens.
Das ist das englische Wort für Vereinte Nationen.

Ergebnisse aus dem Bildungs·bericht von der Stadt Nürnberg
Im Bildungs·bericht stehen viele Informationen zum Thema Inklusion.
Der Bildungs·bericht hat gezeigt:
Die Informationen zu den einzelnen Bereichen sind verschieden.
Das heißt:
Es gibt Bereiche, wo es schon viele Informationen zur Inklusion gibt.
Dafür fehlen in anderen Bereichen noch Informationen.
Es muss noch mehr inklusive Angebote in Nürnberg geben.
Vor allem in den Kitas und in den Schulen.

Übersetzung und barrierefreie Gestaltung
Übersetzung und barrierefreie Gestaltung
von sag’s einfach – Büro für Leichte Sprache von der KJF Regensburg.
Geprüft von der Prüfgruppe Die Prüfdetektive, St. Johannes Werkstätte Regensburg
der KJF Werkstätten gGmbH und von der Prüfgruppe einfach g’macht, Abteilung Förderstätte, Straubinger Werkstätten St. Josef der KJF Werkstätten gGmbH.
Die gezeichneten Bilder kommen von der © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator: Stefan Albers und von © Inga Kramer, www.ingakramer.de (Coronavirus, , Zusammenfassung).