Zusammenfassung vom Bildungs·bericht in Leichter Sprache

Dieser Text ist eine Zusammenfassung vom Bildungs·bericht.

In einer Zusammenfassung stehen die wichtigsten Informationen von einem Text.

Der Bildungs·bericht ist für die Stadt Nürnberg.

Nürnberg ist eine bekannte Stadt in Bayern.

Dort leben über 500·tausend Menschen.

Nürnberg ist damit die zweitgrößte Stadt in Bayern.

Im Bildungs·bericht steht, wie sich die Bildung verändert hat.

Bildung bedeutet lernen.

Zur Bildung gehören zum Beispiel:

 
  • Kitas

    Kita ist die Abkürzung für Kinder·tages·einrichtung. 

    Zu einer Kita gehören Kindergärten und Kinder·krippen.

    Im Kindergarten sind die Kinder zwischen 3 und 6 Jahre alt.

    In der Kinder·krippe sind die Kinder höchstens 3 Jahre alt.

  • Schulen
Das Bild zeigt eine Frau und ein Kind. Sie spielen mit einem grünen Zug.
  • Hochschulen und Universitäten

    An Hochschulen und Universitäten macht man ein Studium.

    Ein Studium ist eine Ausbildung.

    Bei dieser Ausbildung lernt man viel über ein Thema.

    Themen können zum Beispiel Geschichte oder Mathematik sein. 

Das Bild zeigt eine Person beim Rechnen. Die Person benutzt dafür einen Taschenrechner. Sie schreibt eine Rechnung auf ein Blatt Papier.
  • Volks·hochschulen
    An Volks·hochschulen können erwachsene Menschen neue Dinge lernen.
    Zum Beispiel eine neue Sprache.
    Oder wie man einen Computer benutzt.
     
Das Bild zeigt einen Computerkurs. Man sieht drei Personen, die an Computern sitzen. Die Kursleiterin steht vorne und erklärt etwas.

Informationen zum Bildungs·bericht

Lernen ist für alle Menschen wichtig.

Jeder Mensch muss sein Leben lang lernen.

Das heißt:

Jeder Mensch muss als Kind viel lernen.

Aber auch wenn man alt ist.

Das nennt man lebenslanges Lernen. 

Lernen ist für jeden Menschen das ganze Leben lang sehr wichtig.

Deshalb hat die Stadt Nürnberg einen Bildungs·bericht geschrieben.

Im Bildungs·bericht steht:

So hat sich die Bildung in Nürnberg verändert.

Diese Informationen helfen der Stadt Nürnberg.

Mit den Informationen kann man weiterarbeiten.

Und der Stadt Nürnberg sagen, wie die Bildung besser werden kann.

Der Bildungs·bericht gibt der Stadt Nürnberg also Empfehlungen.

Andere Wörter für Empfehlungen sind Tipps oder Ratschläge.

Das Bild zeigt einen dicken Bericht.

Informationen zur inklusiven Bildung

Im Bildungs·bericht gibt es auch Empfehlungen zur inklusiven Bildung.

Inklusive Bildung heißt hier:

Menschen mit und ohne Behinderung lernen zusammen.

Und sind in der gleichen Schule.

Oder im gleichen Kurs an der Volks·hochschule.

Informationen zur Zu·wanderung

In Nürnberg leben sehr viele junge Menschen.
Das sind mehr als in anderen deutschen Städten.
Der Grund dafür ist vor allem:
Es kommen mehr Menschen aus anderen Ländern nach Nürnberg.
Das Fach·wort dafür ist Zu·wanderung. 

Zu·wanderung bedeutet:

Die Menschen kommen aus einem anderen Land.

Aber im Moment verändert sich die Zu·wanderung.

 

Das Bild zeigt Menschen aus verschiedenen Ländern.

Das heißt:

Es kommen heute mehr Menschen aus Dritt·staaten nach Nürnberg. Dritt·staaten sind Länder, die nicht zur EU gehören.

Dritt·staaten sind zum Beispiel Syrien und Afghanistan.

EU ist die Abkürzung für Europäische Union.

Die EU ist eine Gruppe von 27 Ländern.

Die Länder arbeiten zusammen.

Ziele von der EU sind zum Beispiel:

Alle Menschen sollen sicher in Europa leben können. 

Und Firmen aus den verschiedenen Ländern sollen zusammenarbeiten können.

Das Bild zeigt eine Karte von Europa.

Nürnberg braucht weiter gute Bildungs·angebote für Zu·wanderinnen und Zu·wanderer.

So ist Nürnberg auch in Zukunft gut vorbereitet. 

Zum Beispiel wenn wieder mehr Zu·wanderinnen und Zu·wanderer nach Nürnberg kommen.

Informationen zu Menschen mit Schwer·behinderung

Menschen mit Schwer·behinderung sind durch besondere Regeln auf dem Arbeits·markt besser geschützt.

Menschen mit Schwer·behinderung finden aber viel schwerer eine Arbeit.

Auf dem Arbeits·markt können Menschen eine Arbeit finden.

Zum Arbeits·markt gehören Firmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen. 

Und Menschen, die eine Arbeit haben wollen.

Menschen mit Schwer·behinderung verlieren seltener ihren Arbeits·platz.


Schwer·behinderung bedeutet, dass die Menschen mindestens einen Grad der Behinderung von 50 haben. 

Das Bild zeigt eine Firma von außen. Vor der Firma wird ein LKW beladen.

Der Grad der Behinderung ist eine Zahl. 

Die Zahl zeigt an, wie viel Hilfe ein Mensch mit Behinderung braucht.

Die Zahl steht im Schwerbehinderten·ausweis.

Ist die Zahl 50 oder höher? 

Dann hat der Mensch eine Schwerbehinderung.

Und der Mensch mit Schwer·behinderung ist am Arbeits·markt auch besser geschützt.
Deshalb verlieren Menschen mit Schwer·behinderung seltener ihren Arbeits·platz.
Es gibt in Nürnberg viele Menschen mit Schwerbehinderung.
Ihre Zahl bleibt seit Jahren ungefähr gleich.
 

Das Bild zeigt einen Schwerbehindertenausweis. Man sieht verschiedene Buchstaben auf dem Ausweis und ein Foto.

So ist die Zusammenfassung vom Bildungs·bericht aufgebaut

Der Bildungs·bericht von der Stadt Nürnberg hat mehrere Kapitel. 

Ein Kapitel ist ein Teil von einem Bericht.

Jetzt kommen die wichtigsten Informationen aus den verschiedenen Kapiteln.

Jedes Kapitel hat ein anderes Thema.

Das 1. Kapitel hat den Buchstaben A.

Das letzte Kapitel hat den Buchstaben H.
Bitte beachten: 
die Zusammenfassung beginnt mit dem Kapitel C. Es gibt keine Buchstaben A und B.

Das Bild zeigt einen Text auf einem Blatt Papier. Man sieht die Überschrift "Zusammenfassung" und das Logo für Leichte Sprache.

Kapitel C Frühkindliche Bildung

Kinder lernen schon in den ersten Lebens·jahren sehr viel. 

Die Zeit des Lernens bis zum 6. Lebens·jahr nennt man Frühkindliche Bildung

Die Familie ist für die frühkindliche Bildung sehr wichtig. 

Auch verschiedene Lebens·lagen sind für die Frühkindliche Bildung sehr wichtig.

Mit Lebens·lagen sind die verschiedenen Situationen im Leben gemeint, in denen Kinder aufwachsen. 

Zum Beispiel, ob ein Kind mit Mutter und Vater zusammenlebt.

Oder ob die Familie genug Geld hat.

So war die Situation in den Kitas in Nürnberg:

Am Ende vom Jahr 2024 waren in Nürnberg über 19·tausend Kinder in Kitas. 

Kita ist die Abkürzung für Kinder·tages·einrichtung. 

Zu einer Kinder·tages·einrichtung gehören die Kinder·krippe und der Kindergarten.

Von den über 19·tausend Kindern waren über 4·tausend Kinder unter drei Jahre.

Das Bild zeigt eine Familie. Man sieht die Eltern mit ihrem Kind.

Informationen zur Inklusion

Am Ende vom Jahr 2024 haben 280 Kinder mit Behinderung in Nürnberg gelebt. 

Immer mehr Kinder mit Behinderung 
besuchen Kitas. 

Im Jahr 2024 waren es 850 Kinder.

Dazu gehören auch Kinder, die vielleicht eine Behinderung bekommen. 

Aber es ist noch nicht sicher, dass es wirklich so passiert. 

In Fach·Sprache sagt man dazu:

Die Kinder haben noch keine Diagnose. 

Deshalb sind immer mehr Kinder mit Behinderung in Kitas.

Das heißt:

Viele Kitas arbeiten inzwischen inklusiv.

Inklusiv heißt hier:

Kinder mit und ohne Behinderung sind in der gleichen Kita.

Das Bild zeigt Kinder mit und ohne Behinderung in der Kita. Vier Kinder sitzen um einen Tisch und spielen mit Bauklötzen. Ein Kind sitzt im Rollstuhl.

 

Zum Thema Frühkindliche Bildung gibt es diese Empfehlungen:
 

  • Familien sollen noch besser informiert werden.

    Und noch bessere Hilfen bekommen.

    Damit sind Familien gemeint, die wenig Geld haben. 

    Es soll weiter verschiedene Hilfen geben.

    Zum Beispiel die Kita und die Kinder·tages·pflege. 

    Kinder·tages·pflege bedeutet:

    Ein Kind ist nicht in einer Kita.

    Eine Tages·mutter oder ein Tages·vater passt auf das Kind auf.

    Zum Beispiel, wenn die Eltern in der Arbeit sind.

    Die Tages·mutter oder der Tages·vater hilft dem Kind zum Beispiel beim Essen.

    Oder beim Spielen und Lernen.

Das Bild zeigt zwei 5-Euro-Scheine und ein paar Münzen.
  • Es soll auch mehr Inklusion geben. 

    Dafür sind mehr multiprofessionelle Teams geplant. Multiprofessionelle Teams bedeutet: 

    Fach·leute aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen. 

    Die Fach·leute kommen zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung und Schule.

    Mit Fach·leuten sind hier zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer gemeint.

    Aber auch Erzieherinnen und Erzieher.

Das Bild zeigt Fachleute. Sie halten ihre Urkunden hoch.

Kapitel D Allgemeinbildende Schulen

Zu den Allgemeinbildenden Schulen gehören diese Schulen: 

  • Grund·schulen
  • Mittel·schulen
  • Real·schulen
  • Gymnasien
    Gymnasien spricht man Güm·nasien.
  • Förder·schulen
    Das sind Schulen für Kinder mit Behinderung.
Das Bild zeigt eine Schule von außen. davor stehen Schülerinnen und Schüler. Sie unterhalten sich. Ein Schüler sitzt im Rollstuhl.

Es hat an den Nürnberger Schulen viele Veränderungen gegeben.

Dabei waren 2 Ereignisse besonders wichtig:

  • Die Corona·pandemie

    Corona war eine neue Krankheit.

    Seit dem Jahr 2020 gibt es diese Krankheit in Deutschland.

    Corona ist so ähnlich wie eine Grippe. 

    Aber Corona ist oft gefährlicher als eine Grippe.

    Pandemie bedeutet:

    Eine Krankheit gibt es in vielen Ländern auf der Welt.

    Corona gibt es überall auf der Welt.

    Am Anfang sind viele Menschen an Corona gestorben.

    Deshalb durften die Kinder damals nicht in die Schule gehen.

Das Bild zeigt ein Corona-Virus.
  • Die große Zu·wanderung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine

    Die Ukraine ist ein Land im Osten von Europa.

    Seit dem Jahr 2022 ist dort Krieg.

    Russland hat die Ukraine angegriffen.

    Deshalb sind viele Menschen aus der Ukraine geflüchtet.

    Zum Beispiel auch nach Nürnberg.

Durch diese 2 Ereignisse hat es auch Veränderungen in den Schulen gegeben.

Das waren diese Veränderungen:

Wegen Corona haben manche Kinder weniger gelernt.

Seitdem gibt es auch mehr Schülerinnen und Schüler in Nürnberg.

Im Schuljahr 2023 bis 2024 waren es fast 55·tausend Kinder.

Das waren ungefähr 2·tausend Kinder mehr 
als im Schul·jahr 2020 bis 2021.

Viel mehr Schüler hat es in den Grund·schulen gegeben.

Aber auch an den Gymnasien und Real·schulen hat es mehr Kinder gegeben.

Deshalb hat man in Nürnberg viele neue Klassen gebraucht. 

Das Bild zeigt eine Schulklasse beim Unterricht. Der Lehrer steht an der Tafel und erklärt etwas.

Sprach·förderung an den Schulen in Nürnberg

Sprach·förderung bedeutet:

Kinder bekommen beim Lernen von einer Sprache Hilfe.

Diese Hilfe ist für viele Kinder wichtig.

Vor allem für Kinder, wo die Eltern kein Deutsch sprechen.

Alle Kindergarten·kinder müssen jetzt Sprach·tests machen.

Mit Sprach·test ist hier eine Prüfung gemeint.

Dabei wird geschaut, wie gut kann ein Kind eine Sprache.

Es muss auch mehr Beratung an Schulen in Nürnberg geben.

Die Schulen brauchen immer 
mehr Beratung und Unterstützung. 

Die Probleme von den Kindern und Familien werden immer mehr. 

Deshalb gibt es multiprofessionelle Teams, die helfen können. 

Zu den Teams gehören verschiedene Fach·leute.

Diese Fach·leute haben verschiedene Berufe gelernt.

Und können so den Kindern besonders gut helfen. 

Das Bild zeigt eine Beratung. Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Tisch einer Beraterin gegenüber.

Zum Beispiel diese Fach·leute sollen zusammenarbeiten:

  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Sozial·arbeiterinnen und Sozial·arbeiter 

    Sie helfen Kindern in schwierigen Situationen.

    Zum Beispiel, wenn sie Streit mit ihren Eltern haben.

    Oder wenn sie Probleme in der Schule haben.

  • Sonder·pädagoginnen und Sonder·pädagogen

    Sie helfen Kindern mit Behinderung beim Lernen.

    Und auch Jugendlichen mit Behinderung.

Das Bild zeigt eine Sonderpädagogen. Er hilft einem Jugendlichen beim Lernen.

Inklusion in den Nürnberger Schulen

An Regel·schulen sind vor allem Kinder ohne Behinderung.

Regel·schulen sind zum Beispiel:

  • Grund·schule
  • Mittel·schule
  • Real·schule
  • Gymnasium

Andere Schulen für Kinder mit Behinderung 
sind Förder·schulen. 

Das Bild zeigt ein Kind im Rollstuhl.

Zum Thema Schule gibt es diese Empfehlungen:

In Regel·schulen sind immer mehr Kinder, 

die besondere Hilfe brauchen. 

Die Schulen in Nürnberg brauchen deshalb mehr Hilfen für Inklusion.

Also Hilfen für das gemeinsame Lernen. 

Mit gemeinsam sind hier Kinder mit und ohne Behinderung gemeint.
Die Schulen sollen bei der Inklusion auch voneinander lernen. 

In den Nürnberger Schulen sind Kinder 
mit verschiedenen Hintergründen.

Das heißt:

Die Kinder sprechen zum Beispiel verschiedene Sprachen.

Oder lernen Dinge verschieden schnell.

Dafür werden die verschiedenen Fach·leute gebraucht.

Sie sollen besser zusammenarbeiten.

Dafür braucht man mehr Fortbildungen. 

Die Lehrerinnen und Lehrer müssen auch mehr Zeit für die Kinder haben.

Außerdem muss alles gut geplant werden.

Das Bild zeigt eine Fortbildung. Man sieht eine Gruppe von Personen an einem Tisch sitzen. Eine Person erklärt der Gruppe etwas. Man sieht auch ein Flipchart.

Kapitel E: Berufliche Bildung

Berufliche Bildung bedeutet:

Menschen machen eine Ausbildung für einen Beruf.

Das machen sie meistens, 
wenn sie mit der Schule fertig sind.

Im Schul·jahr 2023 bis 2024 haben fast 7·tausend Menschen eine Ausbildung begonnen. 

Das sind die meisten 
seit dem Schuljahr 2020 bis 2021 gewesen.

Damit sind junge Menschen in Nürnberg gemeint.

Vor allem haben mehr Schülerinnen und Schüler eine duale Ausbildung gemacht.

Das Bild zeigt mehrere Menschen bei der Ausbildung. Ihnen wird gerade eine Maschine erklärt.

Duale Ausbildung bedeutet:

Man arbeitet die meisten Tage in einer Woche in einer Firma. 

Und hat nur an ein oder 2 Tagen Berufs·schule.

So kann man einen Beruf sehr gut lernen.

In Nürnberg haben wieder mehr Menschen eine duale Ausbildung gemacht.

Nach Corona ist die Zahl wieder gestiegen.

Die Zahl ist aber noch nicht so hoch wie vor Corona.

Im Schul·jahr 2023 bis 2024 waren rund 15tausend Menschen 
an der Berufs·schule.

Das Bild zeigt eine Firma von innen. Verschiedene Menschen sitzen an Computern und arbeiten. Eine Person davon sitzt im Rollstuhl.

Die Schülerinnen und Schüler an Berufs·schulen brauchen 

mehr Sprach·förderung.

Sie müssen vor allem Deutsch besser lernen.

Deshalb gibt es jetzt mehr Sprach·förderung an den Berufs·schulen.

Informationen zur Inklusion bei der Beruflichen Bildung

Es gibt nur wenige inklusive Angebote bei der

Beruflichen Bildung.

Das heißt:

Menschen mit und ohne Behinderung machen

 selten eine Ausbildung zusammen.

Das Bild zeigt mehrere Menschen bei der Ausbildung. Ihnen wird gerade eine Maschine erklärt.

Viele Schülerinnen und Schüler brauchen Hilfe, 

wenn sie die Schule verlassen.

Und eine Ausbildung beginnen.

Das nennt man auch:

Übergang von der Schule in den Beruf.

In Nürnberg gibt es dafür viele Hilfs·angebote.

Eines von den Angeboten ist die Jugend·berufs·agentur. 

Das ist eine Beratungs·stelle.

Sie hilft jungen Menschen beim Thema Ausbildung.

Zum Thema Berufliche Bildung gibt es diese Empfehlungen:

Es soll mehr inklusive Ausbildungen geben.

Das ist für Jugendliche mit Behinderung 
sehr wichtig.

Das kann zum Beispiel mit 
mehr Hilfe und Beratung funktionieren. 

Auch Teilzeit·ausbildungen wären eine Hilfe. 

Teilzeit·ausbildung bedeutet:

Man muss weniger Stunden an einem Tag arbeiten.

Dafür dauert die Ausbildung ein bisschen länger.

Auch für die Firmen sollte es mehr Hilfen geben.

Zum Beispiel dazu:

Worauf muss man bei der Ausbildung von Menschen mit Behinderung aufpassen?

Das Bild zeigt eine Beratung. Zwei Menschen im Rollstuhl sitzen sich an einem Tisch gegenüber.

Kapitel F: Hochschulen

In Nürnberg gibt es mehrere Hochschulen.

Viele Studentinnen und Studenten an diesen Hochschulen 

kommen aus Nürnberg. 

Oder der Umgebung von Nürnberg.

In Nürnberg gibt es ungefähr 25·tausend Studentinnen

 und Studenten.

In Nürnberg soll es für alle Studentinnen und Studenten 

Chancen·gleichheit geben. 

Chancen·gleichheit bedeutet hier, dass alle Studentinnen und Studenten 

die gleichen Möglichkeiten haben sollen. 

Dafür ist das BAföG wichtig. 

Das Bild zeigt eine Studentin, die ein Buch liest.

BAföG ist Geld.

Das Geld bekommt man, so lange man ein Studium macht. 

Damit kann man zum Beispiel Lebens·mittel und Miete bezahlen. 

Mit Lebens·mittel ist Essen und Trinken gemeint.

Nach dem Studium muss man einen Teil von diesem Geld zurückzahlen. 

BAföG ist also so ähnlich wie ein Kredit.

Das Bild zeigt verschiedene Lebensmittel. Man sieht zum Beispiel, Brot, Gemüse, Milch und Fleisch.

Für das BAföG muss man einen Antrag stellen.

Sonst bekommt man diese Hilfe nicht.

Nur etwa 12 Prozent von den Studentinnen 

und Studenten bekommen BAföG.

Das sind in Nürnberg ungefähr 3·tausend Personen.

Ein Kuchendiagramm über dem BAfög steht.

Informationen zur Inklusion an Hochschulen

Alle Hochschulen bieten Hilfen für Studentinnen und Studenten 

mit Behinderung an.

Zum Beispiel Beratung oder Nachteils·ausgleich. 

Ein Nachteils·ausgleich ist zum Beispiel:

Man bekommt für eine Prüfung mehr Zeit. 

Oder man darf eine Person dabei haben.

Diese Person schreibt, was man sagt.

Das Bild zeigt eine Hand, die etwas schreibt.

An Hochschulen ist Inklusion sehr wichtig.

Dafür gibt es diese Empfehlungen:

  • Studentinnen und Studenten mit Behinderung 

    brauchen gute Hilfen.

    Dafür muss es aber mehr Informationen 

    über Studentinnen und Studenten mit Behinderung geben.

    Man weiss nicht genau wieviele Studentinnen mit 

    Behinderung es in Nürnberg gibt. In Deutschland 

    sind es 16%. Das bedeutet von 100 Personen wären

     es 16. 

    Man weiß aber nicht, welche Behinderung diese Menschen haben.

Das Bild zeigt einen Mann im Rollstuhl.
  • Die Hochschulen sollten besser zusammenarbeiten.

    So können die Hochschulen ihre Informationen weitergeben.

  • Es sollte mehr Informationen über Studentinnen und Studenten mit

    Behinderung geben. 

    Damit sind Informationen für Studentinnen und Studenten 

    ohne Behinderung gemeint.

    Das hilft Studentinnen und Studenten ohne 

    Behinderung.

    Aber auch allen Personen, die an Hochschulen 

    arbeiten.

    Und dort den Unterricht machen.

    Das Fach·wort für diese Personen ist Lehrende.

Das Bild zeigt eine Frau. Daneben sieht man ein Fragezeichen in einer Sprechblase.

Kapitel G: Berufliche Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung ist sehr wichtig.

Berufliche Weiterbildung bedeutet:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen bei ihrer Arbeit 
immer wieder Fortbildungen. 

Dabei lernen sie neue Dinge.

Berufliche Weiterbildung hilft, dass es genug

Fach·leute gibt. 

So können alle Menschen am Arbeits·leben mitmachen.

Das Bild zeigt Fachleute. Sie halten ihre Urkunden hoch.

In Nürnberg gibt es ein Angebot zum Nachholen von 

Berufs·abschlüssen.

Das heißt:

Man macht eine Ausbildung.

Und man macht diese Ausbildung später.

Also nicht gleich nach der Schule.

Das machen immer mehr Menschen in Nürnberg.

Es machen auch immer mehr Menschen Umschulungen.

Und Teil·qualifizierungen. 

Umschulung heißt:

Man hat schon eine Ausbildung für einen Beruf 

gemacht.

Und hat in dem Beruf gearbeitet.

Jetzt lernt man einen anderen Beruf. 

Zum Beispiel, weil man im alten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Teil·qualifizierung bedeutet:

Man macht mehrere kürzere Ausbildungen. 
Dann macht man eine Prüfung. 
Man besteht die Prüfung.
Jetzt hat man einen Beruf.

Das Bild zeigt eine Fortbildung. Man sieht eine Gruppe von Personen an einem Tisch sitzen. Eine Person erklärt der Gruppe etwas. Man sieht auch ein Flipchart.

Informationen zu Sprach·förderung und Grund·bildung

In Nürnberg gibt es viele Angebote zur Sprach·förderung.

Zum Beispiel gibt es Kurse, wo Menschen lesen und schreiben lernen. 

 

Es gibt aber auch besondere Sprach·kurse 
für verschiedene Berufe.

Zum Beispiel für Pflege·kräfte.

Auch zur Grund·bildung gibt es Kurse in Nürnberg.

Zur Grund·bildung zählen zum Beispiel:

Das Bild zeigt einen Mann, der ein Buch liest.
  • Lesen
  • Schreiben
  • Digitale Kompetenzen 

    Zu digitalen Kompetenzen gehört zum Beispiel wie man Computer benutzt. 

    Oder wie man das Internet benutzt. 

    Man kann dort auch das lernen:

    Wie man elektronische Geräte benutzt. 

    Damit ist zum Beispiel der Fernseher oder 
    eine Wasch·maschine gemeint.

    Genau ist eine Wasch·maschine gemeint, 
    die man mit einer App benutzen kann. 

    Eine App ist ein Programm auf einem Handy.

    App spricht man Äpp.

Das Bild zeigt zwei Personen an einem Computer. Die eine Person erklärt der anderen Person etwas.

Informationen zur Inklusion bei der beruflichen Weiterbildung

Für Menschen mit Behinderung gibt es bei der Beruflichen Weiterbildung 

verschiedene Hilfen.

Das sind zum Beispiel:

  • Berufs·bildungs·bereich

    Der Berufs·bildungs·bereich ist die 

    Ausbildung in einer Werkstätte für 

    Menschen mit Behinderung.

    Dort können die Menschen einen Beruf

     lernen. 

    Fach·leute helfen ihnen dabei.

    Dabei können die Menschen auch in einer Werkstätte arbeiten.

  • Unterstützte Beschäftigung

    Unterstützte Beschäftigung ist eine Hilfe für Menschen mit Lern·schwierigkeiten.

    Eine Person hilft Ihnen zum Beispiel dabei:

    Wie kann man seinen Arbeits·tag einteilen?

    Und zwar so, dass man alle Aufgaben schafft.

  • Budget für Arbeit

    Das Budget für Arbeit ist eine Hilfe mit Geld. 

    Budget spricht man Bü·dschee.

    Das Geld bezahlt in Bayern der Bezirk. 

    Das Geld bekommt der Arbeit·geber. 

    Wenn der Mensch mit Behinderung für ihn arbeitet. 

    Ein Arbeit·geber kann zum Beispiel eine Firma sein. 

    Der Arbeit·geber kann mit dem Geld zum Beispiel den Lohn bezahlen.

Das Bild zeigt mehrere Geldscheine.
  • Budget für Ausbildung

    Das Budget für Ausbildung ist genauso wie das Budget für Arbeit.

    Diese Hilfe bekommen Firmen, wenn ein Mensch dort eine Ausbildung macht.

Im Moment bekommen nur wenige Menschen mit Behinderung 
diese Hilfen.

Aber diese Hilfen sind wichtig.

So wird die Inklusion bei der Arbeit in Nürnberg besser.

Für das Thema Weiterbildung 
gibt es diese Empfehlungen:

Alle Menschen sollen bei Weiterbildungen 

mitmachen können. 

Vor allem sollen Menschen ohne Ausbildung 

mitmachen können.

Aber auch Menschen, die aus einem anderen Land kommen.

Und Menschen mit Behinderung.

Dafür muss es barrierefreie und inklusive Angebote geben.

Das sind Angebote, wo jeder Mensch mitmachen kann.

Und Angebote, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammen 

lernen können.

Das Bild zeigt einen Computerkurs. Man sieht drei Personen, die an Computern sitzen. Die Kursleiterin steht vorne und erklärt etwas.

Kapitel H: Non·formale Bildung

Non·formale Bildung bedeutet Lernen außerhalb von Schule und 

Hochschule.

Zum Beispiel in diesen Bereichen:

  • Musik
  • Kultur

    Zur Kultur gehören zum Beispiel Ausstellungen und Filme. 

  • Umwelt

Die non·formale Bildung hat viele verschiedene Themen.

Und viele verschiedene Menschen nutzen Angebote 

von der non·formalen Bildung.

Das Bild zeigt ein Kino von innen. Man sieht die Leinwand und die Sitzplätze.

Informationen zur Inklusion bei der non·formalen Bildung

Viele Einrichtungen haben barrierefreie und 

inklusive Angebote.

Oder wollen solche Angebote in Zukunft haben.

Damit sind Angebote gemeint, wo Menschen mit

Behinderung mitmachen können. 

Und wo Menschen mit und ohne Behinderung

zusammen sein können.

Solche Angebote sind zum Beispiel:

Das Bild zeigt eine Frau im Rollstuhl.
  • Zukunfts·museum in Nürnberg

    Der ganze Name von diesem Museum ist: 

    Deutsches Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum.

    Dort erfährt man viel über Technik.

    Zum Beispiel über Roboter.

    Es gibt viele Ausstellungen zum Thema Zukunft.

Das Bild zeigt einen Ausstellungsraum von einem Museum. Man sieht ein Bild, eine Figur und Sachen in einem Glaskasten.
  • KuKuQ

    KuKuQ ist die Abkürzung für 

    KunstKulturQuartier.

    Dort kann man sich zum Beispiel 

    Ausstellungen ansehen.

    Außerdem kann man miteinander tanzen. 

    Oder zusammen Filme anschauen.

Das Bild zeigt Menschen mit und ohne Behinderung beim Tanzen.
  • Dokumentations·zentrum

    Das Dokumentations·zentrum heißt genau:

    Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.

    Dort erfährt man viel über die Zeit von den National·sozialisten.

    Die National·sozialisten waren zwischen den Jahren 
    1933 und 1945 an der Macht.

    Das war 12 Jahre lang.

    Sie waren schuld an vielen Verbrechen.

    Die National·sozialisten haben ihre Treffen 

    immer in Nürnberg gemacht. 

    Die Treffen hatten den Namen Reichsparteitag.

    Deshalb gibt es heute dieses Museum in Nürnberg.

    Das Museum hat seinen Namen von den Reichsparteitagen.

Das Bild zeigt einen Panzer. Davor stehen zwei Soldaten.

Für den Bereich der non·formalen Bildung gibt es diese Empfehlungen:

  • Es muss mehr Angebote in den verschiedenen Stadt·teilen geben.

    Nürnberg ist insgesamt in 10 Stadt·teile aufgeteilt.

    In jedem Stadt·teil soll es solche Angebote geben.

    Dafür sollen die verschiedenen Einrichtungen besser 

    zusammenarbeiten.

    Mit Einrichtungen sind hier zum Beispiel 

    Museen gemeint.

  • Die Barriere·freiheit muss besser werden. 

    Viele Einrichtungen brauchen für die

     Barriere·freiheit mehr Geld.

    Das brauchen vor allem kleine Einrichtungen.

    Und mittelgroße Einrichtungen.

    Das sind Einrichtungen, die ein bisschen größer sind.

    Aber nicht ganz groß.

Das Bild zeigt eine Frau im Rollstuhl. Sie steht vor einer Treppe ohne Rampe.

Kapitel I: Inklusion

Der Stadt Nürnberg ist Inklusion besonders wichtig.

Inklusion bedeutet im Bildungs·bericht:

Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden, wo sie 

mitmachen.

Und, wo sie nicht mitmachen.

Dafür brauchen sie aber die Möglichkeit, überall mitmachen zu können.

Die Stadt Nürnberg will also inklusive Bildung.

Inklusive Bildung bedeutet:

Menschen mit und ohne Behinderung lernen 

zusammen. 

So bekommen Menschen mit Behinderung 

die gleiche Bildung.

Und haben die gleichen Möglichkeiten wie 

Menschen ohne Behinderung.

Das Bild zeigt eine Schulklasse beim Unterricht. Der Lehrer steht an der Tafel und erklärt etwas.

Die Stadt Nürnberg will sich damit an die 

UN·behinderten·rechts·konvention halten.

Die Abkürzung für UN·behinderten·rechts·konvention 

ist UN·BRK.

Die UN·BRK ist ein wichtiger Vertrag. 

In dem Vertrag steht:

Menschen mit Behinderung und Menschen ohne 

Behinderung haben die gleichen Rechte.

Den Vertrag haben viele Länder auf der ganzen Welt 

unterschrieben. 

Auch Deutschland hat den Vertrag unterschrieben.

Das war im Jahr 2009.

Also vor über 15 Jahren.

Deshalb gilt die UN·BRK auch in Deutschland.

UN ist die Abkürzung für United Nations.

United Nations spricht man Ju·nai·tid Nee·schens.

Das ist das englische Wort für Vereinte Nationen.

Das Bild zeigt einen Vertrag. Zwei Unterschriften stehen auf dem Vertrag.

Ergebnisse aus dem Bildungs·bericht von der Stadt Nürnberg

Im Bildungs·bericht stehen viele Informationen zum Thema Inklusion. 

Der Bildungs·bericht hat gezeigt: 

Die Informationen zu den einzelnen Bereichen sind verschieden.

Das heißt:

Es gibt Bereiche, wo es schon viele Informationen zur Inklusion gibt.

Dafür fehlen in anderen Bereichen noch Informationen.

 

Es muss noch mehr inklusive Angebote in Nürnberg geben.

Vor allem in den Kitas und in den Schulen.

Das Bild zeigt einen dicken Bericht.

Übersetzung und barrierefreie Gestaltung 

Übersetzung und barrierefreie Gestaltung 
von sag’s einfach – Büro für Leichte Sprache von der KJF Regensburg. 
Geprüft von der Prüfgruppe Die Prüfdetektive, St. Johannes Werkstätte Regensburg 
der KJF Werkstätten gGmbH und von der Prüfgruppe einfach g’macht, Abteilung Förderstätte, Straubinger Werkstätten St. Josef der KJF Werkstätten gGmbH.
Die gezeichneten Bilder kommen von der © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator: Stefan Albers und von © Inga Kramer, www.ingakramer.de (Coronavirus, , Zusammenfassung).